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Gartengeräte brauchen Wartung und Pflege

Der Rasenmäher stottert, weil die längst fällige Wartung immer wieder hinausgeschoben wurde.
Um im Frühjahr wieder richtig loslegen zu können, sollte schon im Winter die weniger arbeitsintensive Zeit genutzt werden, heißt es bei der Deutschen Garten-Akademie (DGA). Geräteteile aus Metall reibt man mit Öl ein. Dieses bildet dann einen schützenden Film.
Eine Alternative zu diesem Vorgehen schlägt die Stiftung Warentest in Berlin vor: Zum Endreinigen und Ölen von Metallteilen habe es sich bewährt, einem Behälter mit Sand biologisch abbaubares Motorsägenöl beizufügen (etwa einen halben Liter auf zehn Liter Sand). Stecke man die bereits vorgereinigten Geräte mehrmals in den Sand, seien sie endgereinigt und gleichzeitig eingeölt.
Bei allen motorbetriebenen Geräten sollte es laut der Stiftung selbstverständlich sein, dass Pflege- und Aufbewahrungshinweise in der Bedienungsanleitung eingehalten werden.
Bei Heckenscheren
beispielsweise müssen die Schneiden vor der Winterpause eingeölt werden.
Checkliste zur Pflege
 
1. Ölstand
Überprüfen Sie regelmäßig den Ölstand. Öl bis zur Markierung auf dem Ölmessstab nachfüllen. NIE ÜBERFÜLLEN!
Verwenden Sie  Spezial Rasenmäher Öl
.
Den ersten Ölwechsel nach 5 Betriebsstunden durchführen. Dann nach je 50 Betriebsstunden oder am Beginn jeder Saison durchführen.
2. Luftreiniger
Ersetzen Sie den Luftfilter mindestens einmal je Saison mit Originalteilen. Wenn Sie in einer Umgebung mit viel Staub arbeiten, wechseln Sie die Luftfilter öfter aus.
Zur Gewährleistung einer optimalen Leistung und zum maximalen Schutz Ihres Motors verwenden Sie ausschließlich Original  Luftfilter.
3. Benzin
Benutzen Sie sauberes, frisches, bleifreies Benzin. 
Vermischen Sie das Benzin nicht mit Öl.
Benutzen Sie den Kraftstoff innerhalb von 30 Tagen nach dem Kauf.
4. Winterlagerung
Bringen Sie Ihren Rasenmäher zu einem Winter Service in eine Fachwerkstätte -> oder:
Gießen Sie 14ml Öl in die Zündkerzenöffnung. 
Setzen Sie die Zündkerze wieder ein und drehen Sie den Motor langsam durch.
Entfernen Sie die Verschmutzungen und das Gras vom Motor und lagern Sie Ihr Gerät in einem sauberen, trockenen Bereich. Grundlagen der Rasenmäher: Saisonbedingte Lagerung. 
 
5. Einlagerung für den Winter 
Entlehren des Kraftstofftanks und Motoröl wechseln. Das Altöl vorschriftsmäßig entsorgen. 
Schalten Sie den Motor für kurze Zeit ein, damit der Zusatzstoff durch den Vergaser zirkulieren kann. Der Motor und der Kraftstoff können bis zu 24 Monaten gelagert werden. 
Entfernen Sie die Zündkerze und füllen Sie etwa 15 ml Motoröl in den Zylinder. Setzen Sie die Kerze wieder ein und drehen Sie den Motor langsam durch, um das Öl zu verteilen. 
Trennen Sie die Zündkerzenleitung oder die Netzleitung ab. 
Trennen Sie das negative Batteriekabel von der Batterieklemme ab (wenn die Einheit so ausgestattet ist). 
Entfernen Sie die anhaftenden Grasreste vom Messergehäuse und darunter. Schmieren Sie alle bewegliche Teile ab und streichen Sie Korrosionsschutzmittel auf alle Metallteile. 
Lagern Sie den Rasenmäher in einem sauberen trockenen Bereich, aber nicht in der Nähe eines Ofens, Backofens oder Wassererhitzers mit Zündflamme oder in der Nähe eines anderen Gerätes, das Funken werfen könnte.  Wiederinbetriebnahme im Frühling 
Lesen Sie die Bedienungsanleitung durch. 
Befüllen Sie den Motor mit Öl von hoher Qualität ( Spezial Rasenmäher ÖL)  und mit Zusatzmittel zur Verhütung der Ölschlammabsonderung mit der Kennzeichnung "For Service SE, SF, SG".
Verwenden Sie nur sauberes, frisches Benzin; das Benzin zerfällt nach 60 Tage
 

 

Quelle: Bayerische Gartenakademie an der
Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau
An der Steige 15, 97209 Veitshöchheim

 

 

 

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