Rasenmäher richtig überwintern
Bevor Sie Ihren Rasenmäher für die Wintermonate verstauen, sollten Sie ihm ein wenig Aufmerksamkeit schenken.
- Routinierte Gartenbesitzer füllen bereits beim letzten Rasenschnitt im Jahr nur soviel Kraftstoff ein, dass der Tank nach dem Mähen leer ist. Dies erspart das leider notwendige Leeren des Tanks vor der Winterpause.
Bevor Sie danach mit den Wartungsarbeiten beginnen, gilt für Benzinmäher: Aus Sicherheitsgründen als erstes den Zündkerzenstecker abziehen! Der Motor hat über den Sommer Höchstleistungen vollbracht. Schmutzpartikel und Ablagerungen im Öl sind die Folge, daher sollten Sie nach dem letzten Mähen einen Ölwechsel vornehmen. Nach dem letzten Mähen deshalb, weil dann das Öl noch warm, also dünnflüssig ist und besser abläuft. Nach dem Einfüllen des frischen Öls sollten Sie einige Male den Anlasser mit abgezogenem Kerzenstecker betätigen, so wird das in den Ölkanälen befindliche Altöl durch frisches Öl ersetzt, Schmutzablagerungen werden so weitgehend vermieden. Auch eine umfassende Reinigung der Grasfangglocke ist angebracht. |
- Den Luftfilter sollten Sie wechseln, auch wenn Sie hieran mit dem bloßen Auge keine Verschmutzungen sehen, diese sitzen nämlich im Filter.
Gestänge, Leitungen und Bowdenzüge unterziehen Sie einer Sichtkontrolle. Erkennen Sie hier Beschädigungen, dann gehört der Mäher in die Fachwerkstatt. Um die optimale Funktion des Rasenmähers zu gewährleisten, müssen Gestänge, Leitungen und Bowdenzügen nach dem Austausch neu justiert werden, eine Arbeit die dem Fachmann vorbehalten bleibt. In der Fachwerkstatt werden darüber hinaus nur Original- Ersatzteile verwendet. |
- Und zum Schluss noch ein wichtiger Tipp für Rasenmäher mit Elektrostarter. Der Strom für den Anlasser kommt in aller Regel aus einem Nickel-Cadmium-Akku. Diese Akkus entladen sich im Laufe der Zeit selbst. Dies schädigt den Akku nicht, sofern es nicht über einen längeren Zeitraum zu einer Tiefentladung kommt. Dies können Sie aber ganz einfach verhindern, indem Sie den Akku während der Winterpause etwa alle zwei bis drei Monate nachladen.
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Quelle: Bayerische Gartenakademie an der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau An der Steige 15, 97209 Veitshöchheim
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